Reisebericht: Schweiz und Strassbourg Mai 2002

 


Also - der Plan war Ende Mai in die Schweiz zu fahren - und da müsste es doch schon warm sein, ein Zelt wäre da sehr praktisch. Also Testaufstellung des neuen Zelts (vom "Hofer") im Schlafzimmer...

Die Wettervorhersage war aber dann so wenig vielversprechend, dass das Zelt zu Hause blieb.

 

 


Das erste Ziel der Reise war Vals. Das liegt im östlichen Teil der Schweiz (ca. 40 km von Chur entfernt). Vals liegt auf rund 1300 Metern Höhe und ist ein kleines altes Dorf mit ca. 1.000 Einwohnern.

 

 


Die Häuser im Ort sind wunderschön, besonders die Dächer.

 

 


Berühmt ist Vals für seine moderne Therme, die 1996 eröffnet wurde. Eine wirkliche Empfehlung! Drinnen zahlreiche Überraschungen und dazu ein Ausblick auf die noch schneebedeckten Berge. Mehr über die Therme erfährt man auf der eigenen Homepage. Mehr über den Ort Vals gibt es hier.

 

 


500 Höhenmeter oberhalb von Vals liegt ein Stausee - und dahinter ist ... das Matterhorn. Nein, das stimmt natürlich so nicht, aber es sieht auch ein bisschen so aus und nennt sich auch irgendwie ...horn.

 

 


Das ist natürlich Anlass für ein Foto, mit dem vermeintlichen Schweizer Wahrzeichen im Hintergrund.

 


Von Vals gings weiter westwärts in Richtung der wirklich hohen Berge. Hier überqueren wir den sogenannten "Oberalppass" mit ca. 2.000 Meter Höhe. Rundherum schöner weisser Schnee - Neuschnee, 2-3 Tage vorher erst dazugekommen.

 

 


Ein Blick vom Oberalppass! Fast wie im Himalaya-Gebirge...

 


Dann verliesen wir aber die 3.000er Region und fuhren zum Vierwaldstädter See. Dort waren schon zahlreiche Schiffe und Boote unterwegs. Später besuchten wir Wolfi in seiner netten Wohnung am Zuger See (leider kein "Beweisfoto" vorhanden...)

 

 


Am nächsten Tag reisten wir über Basel in Richtung Strassbourg. Die Fahrt führte somit ins Gebiet Alsace (= Elsass). Vom Rheintal steigen dort sanfte und größere Hügel nach Westen an. Hier besuchten wir die sogenannte "Haut-Koenigburg"

 

 


Auch diese Mühle fand sich überraschend auf der Burg.

 

 


Dann erreichten wir Strassbourg - und diese Stadt ist im Zentrum genauso wie alle Städte und Dörfer im Elsass gebrägt von Fachwerk-Gebäuden.

 

 


Hier eines der bekanntesten Häuser.

 

 


Bemerkenswert an Strassbourg sind die vielen Kanäle, die ein bisschen an Amsterdam erinnern.

Gewohnt haben wir aber nicht in Strassbourg direkt, sondern am Mont St. Odile - das ist ein ca. 1.000 Jahre altes Kloster, in dem jetzt auch 120 Hotelbetten integriert sind. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Berg (800 Meter hoch und wunderschöne Aussicht auf die Rheinebene). Näheres zum Kloster gibt es hier sowie hier.

 

 


Schließlich besuchten wir natürlich das Europaparlament. Hier die bekannte Ansicht mit dem großzügigen Bogen am Fluss "Ill".

 

 


Und so schauts aus der Nähe aus. Eine spektakuläre Glasfassade.

 

 


Und das ist die andere Seite - die mindestens genauso sehenswert ist, aber viel seltener in den Medien gezeigt wird.

Von Strassbourg reisten wir dann durch den Schwarwald und über Bayern zurück nach Wien. 900 km an einem Tag ist doch eine weite Strecke. Empfehlenswert ist daher eine Pause unterwegs. Bis zum nächsten Mal, Adjeu Strassbourg, gruezi in die Schweiz!

Zum Schluss hier aber noch ein toller Schweiz-Web-Tipp.

 

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