Weltreise 2003
Abschnitt: Angkor/Kambodscha

 



Das Wichtigste in Kürze:

"Angkor" ist eine der berühmtesten Tempelstädte der Erde.
In den Jahren 800 - 1300 war Angkor eine "Weltstadt" mit bis zu 1 Million Einwohner
(groesser als Paris zur damaligen Zeit...) Eines der ungelösten Rätsel ist die Frage, wieso dann diese Stadt nach dem Jahr 1300 ziemlich plötzlich "aufgegeben" wurde und in Vergessenheit geriet.

Angkor liegt in Kambodscha, ein Land, das im Vietnamkrieg und durch nachfolgende Bürgerkriege (Rote Khmer etc.) schwerstens gelitten hat. Erst seit Mitte der 90er Jahre ist halbwegs Ruhe, aber überall warnen noch immer Schilder vor Landminen...

Kambodscha ist weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt. Doch die berühmten Tempel von Angkor sorgen zumindest im Norden des Landes (rund um die Stadt Siem Reap) für eine gute Devisenquelle. Jährlich kommen mehrere Zehntausend Touristen, um das "Weltkulturerbe" Angkor zu besuchen.

Besondere Tipps fuer Angkor:
Visum für Kambodscha: ca. 20 USDollar
Empfohlene Mindestaufenthaltszeit: 4 Tage
Eintrittspreise zum Tempelareal (200 km²): 40$ für 3 Tage, 60$ für 7 Tage.
Transport per Moped oder bequemen Mopedanhänger: ca. 8-10$ pro Tag mit Fahrer.
Beste Reisezeit: Dezember bis Februar (aber viele Touristen!) - daher ev. auf März ausweichen, auch wenn es dann heisser ist.
Unterkunft: unzählige Quartiere in Siem Reap (von 5-150$), eine gute Idee ist ein billigeres Quartier zu wählen und dann für einen 1/2 Tag für ein paar Dollar mal den Pool von einem teureren Hotel zur Erfrischung zu nutzen.

 

Unsere Angkor-Fotos

(Foto-Copyright: Christiana Rauch)

 

Angkor, das sind viiiiele Tempel. Und diese Tempel sind nicht nur als Bauwerke beeindruckend, sondern alles ist auch reich verziert mit Fresken und bildhauerischen Großleistungen.

 

Die Tempel liegen umgeben von viel Grün. Allerdings nicht wie ein Park in Schönbrunn etc., sondern eine nicht gestaltete Landschaft. Die Bevölkerung der Umgebung scheint noch immer Bäume für Kochzwecke abzuholzen...

 

Besonders farbenprächtig ist der Blick, wenn Mönche die Tempelanlagen besichtigen.

 

Viele Figuren, hier zum Beispiel am Rand einer Brücke.
Dort halten ca. 20 solcher Figuren eine lange Schlange.

 

Ein gut erhaltenes Relief.

 

Ein weiteres Beispiel.

 

Viel Platz zum Meditieren, oder einfach zum Ausruhen.

 

Spektakulär: Baumriesen haben sich in den letzten Jahrhunderten
mitten in manchen Tempeln einen Platz gefunden...

 

Wieder ein schönes Relief.

 

Diesen Blicken entgeht nichts...

 

Je nach Sonnenstand ergeben sich besonders interessante Farben.

 

Hier ein Tempel mit über 200 großen Gesichtern.

 

Das hier ist kein natürlicher See, sondern ein riesiges von Menschenhand vor 1000 Jahren geschaffenes Wasserreservoir. Größe: 8 x 1,5 km! Und davon gibt es gleich Zwei + einige weitere Kanäle und Wassergräben.

 

Zu den Spitzenzeiten sind doch viele Touristen unterwegs. Ein Spektakel für sich ist es, den Leuten beim Abstieg über die steilen Tempelstufen zuzusehen.

 

Wurden die Tempeltore seinerzeit bereits für Reisebusse des 21. Jahrhunderts konzipiert?

 

... unser Verkehrsmittel sah aber so aus: Eine Art Kutsche, die von einem Moped gezogen wird. Hier auf dem Foto ist unser Fahrer zu sehen, der während unserer Tempeltouren die Zeit für eine Ruhepause nützte.



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